Auf die Tatsache, dass sich hinter der "Badenfahrt" ein rießen Stadtfest verbirgt, muss man erstmal kommen. Aber wenn man das dann weiß und nicht hingeht, ist man selbst schuld. Das Ganze ist nämlich echt gut!!
Aber von vorne (und natürlich lasse ich euch an meinem neu errungenen Wissen teilhaben): Früher (vor langer Zeit!) als Zürich noch zwinglianisch war, durfte man dort keine Süßigkeiten herstellen und essen. Im nahegelegenen Baden aber ging das, die waren nämlich zum Glück katholisch. Also haben die hohen Herren und Damen aus Zürich ihre Dienstleute immer nach Baden geschickt, um dort die "Spanisch-Brötli" zu holen. Das sind Blätterteigtaschen, entweder natur oder mit Nussfüllung --> sehr fein! Nachdem es dann wohl einen recht regen Verkehr von Zürich nach Baden und zurück gab, wurde dort irgendwann (1847) die erste Eisenbahnlinie erbaut und in Betrieb genommen - was die "Badenfahrt" natürlich ernorm erleichtert hat... Naja und zu Ehren dieser ersten schweizer Eisenbahnlinie findet in Baden alle 10 Jahre die große "Badenfahrt" statt... So zumindest der geschichtliche Hintergrund, wie ihn mir meine Schweizer Bekannten erzählt haben. Eine ähnliche Variante der Geschichte findet sich hier. (ich finde die mit den Süßigkeiten aber besser!)
Und nun aber zu den aktuellen Tatsachen: Ein ehemaliger Studienkollege von mir und seine Freundin wohnen in Baden und haben das Fest damit quasi vor der Tür. Erst haben wir bei ihnen auf dem Balkon gegrillt, um uns dann gestärkt ins Getümmel zu schmeißen. Und das Ganze ist echt rießig!! Baden als Stadt ist total nett, relativ alt und verwinkelt. Und überall waren Bars und Beizen aufgebaut, wobei sich die Betreiber wirklich sehr viel Mühe mit Deko und Auststattung gegeben haben. Und das, obwohl es nur für 10 Tage ist und dann abgerissen wird... Der Knüller: da die Standmiete nach Bodenfläche bezahlt werden muss, haben viele einfach in die Höhe gebaut und mehrstöckige Bars aus Baugerüsten erstellt. Echt gut! Und es gab einen ganzen Haufen Live-Konzerte mit echt guter Musik! Alles in allem auf jeden Fall besuchenswert! Und wir sind sogar Rießenrad gefahren, denn einen Kerweplatz gibt es auch. Vielleicht schaffe ich es ja die nächsten Tage nochmal hin, es war ja gestern erst der zweite von den zehn Tagen...
Aber von vorne (und natürlich lasse ich euch an meinem neu errungenen Wissen teilhaben): Früher (vor langer Zeit!) als Zürich noch zwinglianisch war, durfte man dort keine Süßigkeiten herstellen und essen. Im nahegelegenen Baden aber ging das, die waren nämlich zum Glück katholisch. Also haben die hohen Herren und Damen aus Zürich ihre Dienstleute immer nach Baden geschickt, um dort die "Spanisch-Brötli" zu holen. Das sind Blätterteigtaschen, entweder natur oder mit Nussfüllung --> sehr fein! Nachdem es dann wohl einen recht regen Verkehr von Zürich nach Baden und zurück gab, wurde dort irgendwann (1847) die erste Eisenbahnlinie erbaut und in Betrieb genommen - was die "Badenfahrt" natürlich ernorm erleichtert hat... Naja und zu Ehren dieser ersten schweizer Eisenbahnlinie findet in Baden alle 10 Jahre die große "Badenfahrt" statt... So zumindest der geschichtliche Hintergrund, wie ihn mir meine Schweizer Bekannten erzählt haben. Eine ähnliche Variante der Geschichte findet sich hier. (ich finde die mit den Süßigkeiten aber besser!)
Und nun aber zu den aktuellen Tatsachen: Ein ehemaliger Studienkollege von mir und seine Freundin wohnen in Baden und haben das Fest damit quasi vor der Tür. Erst haben wir bei ihnen auf dem Balkon gegrillt, um uns dann gestärkt ins Getümmel zu schmeißen. Und das Ganze ist echt rießig!! Baden als Stadt ist total nett, relativ alt und verwinkelt. Und überall waren Bars und Beizen aufgebaut, wobei sich die Betreiber wirklich sehr viel Mühe mit Deko und Auststattung gegeben haben. Und das, obwohl es nur für 10 Tage ist und dann abgerissen wird... Der Knüller: da die Standmiete nach Bodenfläche bezahlt werden muss, haben viele einfach in die Höhe gebaut und mehrstöckige Bars aus Baugerüsten erstellt. Echt gut! Und es gab einen ganzen Haufen Live-Konzerte mit echt guter Musik! Alles in allem auf jeden Fall besuchenswert! Und wir sind sogar Rießenrad gefahren, denn einen Kerweplatz gibt es auch. Vielleicht schaffe ich es ja die nächsten Tage nochmal hin, es war ja gestern erst der zweite von den zehn Tagen...
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