Sonntag, 9. September 2007

Kletterspaß im Action Forest

Es war schon lange mal fällig: wenn mein Cousin sich schon mit einem Kletterpark selbstständig macht, dann gehört der auch mal ausprobiert. Also sind wir zu fünft am Samstag früh nach einem gemütlichen gemeinsamen Frühstück gen Titisee aufgebrochen. Die einzige kleine Schrecksekunde war, als wir feststellten, dass der Zug nicht (wie von mir behauptet um 10:52Uhr, sonder schon um 10:41Uhr fährt...) Upps... Da hieß es rennen, aber da der Bahnhof ja zum Glück nicht so weit weg ist, haben wir den Zug plus Ticket kaufen noch ohne Probleme geschafft. Es hat sogar noch zum Ausfüllen eines Lotto- Scheins gereicht, nur da die gute Frau hinter dem Kiosk nicht gerade die schnellste war, kamen wir letztendlich doch noch ins Schwitzen. Aber: Ende gut, alles gut: Wir haben alle Züge und Anschlüsse geschafft und hatten eine spaßige Fahrt zum Kletterpark in Titisee.

Dort angekommen wurden wir erstmal in die Sicherheitsvorschriften und die Handhabung der Kletterausrüstung eingewiesen, bevor es dann auf den ersten Übungsparcours ging. Unter fachkundiger Anleitung machten wir unsere ersten Schritte in der Höhe (ok, für den Anfang war es nur knapp ein Meter) und übten Sichern bzw. Abseilen. Danach konnten wir dann losziehen und schauen, was wir uns trauen. Es gibt verschiedene Kletterstrecken, Farblich geordnet wie Skipisten von hellblau bis tiefschwarz. Vereinfacht gesagt wird es immer komplizierter und höher. Aber wir sind alle ziemlich gut durch- gekommen und irgendwann muss man sich dann auch so sehr auf die Hindernisse konzentrieren, dass man die Höhe kaum noch wahrnimmt. Obwohl es doch recht anstrengend war, haben wir zum Schluß sogar noch die Balance-Runde auf dem schwarzen Parcours gemacht. Zum Glück wurden wir von meinem Cousin persönlich geleitet, denn über einen frei schwebenden Baumstamm in ca. 18 Meter Höhe zu balancieren ist doch irgendwie nervenraubend... auch wenn man gut gesichert ist und eigentlich nichts passieren kann, ich war froh, als ich drüben war!

Nach den ganzen Anstrengungen haben wir dann „zur Belohnung“ im Hotel Waldlust noch einen total feinen Pflaumenkuchen mit Schoki bzw. Kaffee bekommen, bevor wir wieder zum Zug in Richtung Konstanz marschiert sind. Mit unserem Glück haben wir genau die eine Verbindung erwischt, bei der wir die Wahl zwischen ICE-fahren und einer Stunde Aufenthalt in Donaueschingen hatten. Nachdem das Baden-Würtemberg-Ticket nicht im ICE gilt und wir keine Lust hatten, nochmals zu bezahlen, haben wir die Gelegenheit genutzt und einen Schwang „Kultur“ mitgenommen. Die Donauquelle ist ja doch irgendwie sehenswert... auch wenn es für Danny keine Quelle ist, weils nicht sprudelt ;-) nett wars trotzdem!

@Grodes: wären wir länger da gewesen, hätte ich euch noch angerufen, aber nach der Quellenbesichtigung und einem kleinen Eis fuhr auch schon der Zug zurück.

Alles in Allem hatten wir einen sehr tollen anstrengenden und spassigen Tag, der auf jeden Fall nach Wiederholung schreit! Und den Action-Forest kann ich nur Jedem empfehlen, der nicht gerade unter panischer Höhenangst leidet!!


1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hey Tina der Kletterpark von deinem Cousin ist wirklich super, ich war auch schon mal da. Und ich fands überhaupt nicht schlimm wegen der Höhe oder so, obwohl ich eigentlich Höhenangst hab... Ich hab sogar die rote Runde gemacht!!! Scharz darf ich ja noch gar nicht, aber ich glaub das wär mir dann doch ein bisschen zu hoch gewesen :-). Schade dass du nicht noch bei uns vorbeischaun konntest
Julia

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