Traditionsreich und immer wieder eine „mordsmäßige Gaudi“… das Münchner Oktoberfest. Nun schon zum zweiten Mal sind wir (hauptsächlich Ex-Trinats) gemeinsam auf die Wies’n gepilgert um eine Menge Spaß zu haben (und Bier natürlich auch, aber das ist Sekundär!).Dieses Jahr hatten wir sogar die VIP-Variante zum Anstich mit einem reservierten Tisch und entsprechenden Eintrittsbändchen für den Hintereingang. Es ist ein ganz gutes Gefühl an der Meute vorbei eingelassen zu werden ;-) und immerhin waren wir quasi alle zünftig mit Dirndl und Lederhosen ausstaffiert, so wie es schließlich auch sein soll. Nachdem wir dann trotzdem rechtzeitig um halb zehn im Zelt waren gab es erstmal zum Grundlage-Schaffen ein gscheites Frühstück mit Radi, Obatzter und Brezn. Das Bier gab es allerdings erst um 12 nach dem groß und laut gefeierten Fassanstich durch den Festzeltwirt. Der hat dann das erste Fass auch gleich als Freibier verschenkt, was unter der Tribüne eine ziemliche Sauerei gegeben haben muss…
Das Hofbräu-Zelt, selbst morgens um halb zehn schon gut besucht!
Anstich und Freibierausschank durch den Festwirt
Wir hingegen saßen gesittet an unserm Tisch und haben die Maß von unserer Kellnerin Anne-Marie serviert bekommen. Und es ist Wahnsinn, wie schnell in netter Runde die Zeit vergeht ;-) Um 17Uhr endete dann die Reservierung und wir mussten die Plätze räumen. Die Gelegenheit haben wir genutzt um nochmals zusammen über die Wies’n zu schlendern, Geisterbahn, Achterbahn und Riesenrad zu fahren. Es war ganz schön viel los, aber das gehört ja auch dazu. Nervig sind nur die Oktoberfest-Touris, denen man so richtig ansieht, dass sie nur zum Kampf-Saufen da sind und nicht zu vergessen: betrunkene Italiener – das geht wirklich gar nicht! Wir waren dagegen fast richtig brav ;-)
Wies'n Gaudi...
... und BAVARIA wacht über das Spektakel.
Aus dem Riesenrad, der Blick über das Gelände.
Zum Abendessen sind wir dann noch in ein Restaurant in der Stadt und danach war ich auch schon ziemlich platt und habe mich freiwillig der „Heimgeher-Gruppe“ angeschlossen. Ein paar andere sind noch weitergezogen, aber die waren dann am nächsten Morgen auch nicht ganz so fit. Es gab ein sehr feines Frühstück im Schall&Rauch (einem Münchner Café nahe der Uni). Danach gings dann zum Verdauen noch eine Runde durch den Englischen Garten, bevor wir wieder den Heimweg angetreten sind.
Der Englische Garten
Auf jeden Fall ein super-tolles Wochenende und ich hoffe,
es klappt nächstes Jahr wieder!
@ Wolfgang: Vielen Dank für’s Tisch-Organisieren!
@ Tobias: Vielen Dank für den Schlafplatz!
@ Sabine: Vielen Dank fürs Fahren!
2 Kommentare:
Vermisse die Schilderung der Ereignisse auf dem Rückweg *lach*
soo christine... jetzt erklär mir mal wie man an eine Tischreservierung kommt !
Ich habs abends zwar auch ohne geschafft, aber fürs nächste Jahr...
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