Nach ein paar gemuetlichen Tagen in Luang Prabang sind wir mit dem Mini-Bus (zusammen mit Inge und Andi) nach Vang Vieng gefahren. Auf der Karte ist die Entfernung Luftlinie ca. 100km, die Fahrstrecke sind allerdings ca. 250km... die Fahrtdauer war auf 5h veranschlagt... Nunja, irgendwie haben wir verdraengt, dass da fast ein echtes Gebirge zwischen den zwei Staedten liegt. Aber die Fahrt (bis wir ankamen, waren mit den beiden Pausen knapp 7h vergangen) war einfach gigantisch! Die Landschaft dort ist ein wahrer Traum und wir kamen die ganze Zeit nicht aus dem Staunen raus!!
Bei einem derartigen Anblick muss ich mal wieder feststellen, dass ich ein echtes Glueckskind bin und wahnsinnig froh ueber das, was ich alles erleben darf!!
Mal wieder mit etwas Glueck haben wir dann auch eine gute Unterkunft gefunden (nachdem wir die erste Aufgrund der vielen toten Insekten in den Betten dankend abgelehnt hatten). Die Aussicht, die sich uns vor unserem Zimmer bot, hat die recht schlichte Innenausstattung mehr als wett gemacht!

Von Vang Vieng als Stadt selbst waren wir dann allerdings eher enttauescht, was aber auch unsere eigene Schuld ist, denn wir haetten nur den Reisefuehrer ein wenig intensiver studieren muessen. Der Ort ist als absolutes Paradies fuer Outdoor-Aktivitaeten bekannt, eben weil er in dieser phaenomenalen Landschaft liegt, aber man kann ihn gleichzeitig quasi als laotischen Ballermann bezeichnen... Es ist alles auf den Sauf- und Party-Tourismus ausgelegt und die Lieblingsbeschaeftigung der Gaeste ist das Tuben, d.h. man laesst sich in einem LKW-Reifen den Fluss runtertreiben und wird alle Nase lang von den Fluss-Kneipen aus dem Wasser gefischt, um sich somit ueber die 10km lange Strecke kontinuierlich zu besaufen, bis man wieder in der Stadt angecshwemmt wird... Aber dafuer muss ich doch nicht nach Laos reisen?!?!? Aber jedem das seine!
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